Räuberische Bestie
oder gefährdete Tierart?

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Vor mehr als 400 Millionen Jahren begann die Ära der Haie.
Haie, sind sie wirklich nur fressende Maschinen oder
ganz normale Lebewesen.
Faszinierend perfekt von der Natur geschaffen,
eines der ältesten Lebewesen der Erde.

Haie werden immer wieder als Haifisch bezeichnet, obwohl sie nur entfernt mit den klassischen
Knochenfischen verwandt sind. Hai gehören in Wirklichkeit zu den Knorpeltieren weil ihr Skelett
überwiegend aus Knorpeln besteht. Sie sind Jäger, wie viele andere Lebewesen auf dieser Erde.

Perfekt ausgestattet mit vielen Sinnen beherrschen sie die Meere.
Dazu gehört:

SEHEN:

Haie sehen sehr gut, besonders im dunkeln und das besser als Katzen.
RIECHEN:

Haie können über hunderte von Metern ihre Beute wahrnehmen und seine Nase ist
10 000 mal mehr empfindlicher als unsere.
Hier siehst du ein paar Nasen von verschiedenen Haien

GESCHMACK:
Die Entscheidung, ob eine Beute gefressen werden kann oder nicht, hängt von deren Geschmack ab.
Haie haben ein sehr gutes Geschmacksempfinden und so ist es nicht erstaunlich,
dass sie Unbekanntes erst einmal versuchen, bevor sie es fressen.
Manche Tierarten machen sich auch den empfindlichen Geschmacksinn der Hai zunutze. Sie sondern
z. B. eine Substanz ab, die für den Hai einfach ungenießbar ist und ihn schließlich dazu bringt
zu verschwinden.
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HÖREN: ![]()


Ihre Ohren liegen wie beim Delphin oben am Kopf. Ihr Gehörsinn ist perfekt, dadurch können Haie unter
Wasser sehr weit hören, dies liegt auch daran dass sich Geräusche, also der Schall, unter Wasser
4x so schnell bewegt als an der Landoberfläche.
Auch wir Menschen hören Geräusche unter Wasser besser und über größere Distanzen, doch leider
können wir nicht mehr orten von wo das Geräusch kommt.
ELEKTRISCHER SPÜRSINN:
Die wohl faszinierendste Sinnesleistung der Haie ist die Wahrnehmung elektrischer Felder.
Jedes Lebewesen produziert elektrische Felder, sei es mit seinem Herzschlag, der Muskelbewegung
oder dem Gehirn. Ein Beutetier kann sich noch so gut verstecken oder tarnen, seine elektrischen Felder
kann es nicht verbergen.

FERNTASTSINN - SEITENLINIENORGAN
Das Seitenlinienorgan ist ein kompliziertes Organ, das auf beiden Seiten entlang des Körpers verläuft.
Es beginnt beim Auge und reicht bis zu der Schwanzflosse. In kleinen Kanälen sind winzige Sinnesgruben
verteilt, die Druckschwankungen empfinden können. Die Haie können so auf eine sehr große Distanz
Bewegungen von Tieren, vor allem von solchen, die verletzt sind oder sich in einer Gefahrensituation
befinden, wahrnehmen. Sie können mit diesem Organ auch Richtung und Geschwindigkeit von
Strömungen herausfinden. Die Reize, die das Seitenlinienorgan aufnimmt, werden im Gehirn mit
anderen Informationen verknüpft, so dass der Hai schließlich das Beutetier lokalisieren und fangen kann.

ZÄHNE:
Du wirst es nicht glauben, aber der Hai muss nie zum Zahnarzt. Lebenslang wachsen ausgefallene oder
beschädigte Zähne nach. Haie haben unterschiedliche Zähne, sogar oben und unten haben
sie
verschiedene Zähne.

Der Megalodon war der größte Hai, der je gelebt hat.
Er wurde bis zu 13 Meter lang. Die größten Zähne,
die man bis heute gefunden hat, sind 17 cm lang.

Hier siehst du einen Zahn eines Megadolon und das Gebiss, wie den Zahn heute lebender Haie

aber unter meiner rauen Schale steckt ein weicher Kern. An meinem Körper
habe ich “Hautzähne”. Also Vorsicht! Wenn du mir zu nahe kommst, kannst du dich an meiner Haut verletzten.
Die Haut von Haien ist nicht etwa glatt oder schuppig, wie man es von Walen oder Knochenfischen her kennt,
sondern durchgehend mit kleinen beweglichen Zähnchen besetzt.

HAI - SPEED: Schnell wie ein Moped
Meine Brustflossen brauche ich zum Steuern, damit kann ich auf der Stelle stoppen und wie ein Hase
scharfe Haken schlagen. Dazu brauche ich auch meine Bauchflossen. Die beiden Rückenflossen brauche ich,
um nicht aus dem Gleichgewicht zu kommen. Also zur Stabilisierung. Bauch- und Afterflossen
helfen auch noch ein bisschen mit!
Jetzt kommt das
Wichtigste: meine Schwanzflosse!
Durch schnelle Hin- und Herbewegung kann ich bis zu 50km in der Stunde
erreichen.

Hochseehaie schlafen nicht wie wir Menschen mit geschlossenen Augen, sondern selbst wenn sie schlafen
schwimmen sie. Zwar langsamer als im Wachzustand, aber sie schwimmen. Sie schwimmen also praktisch
immer, Tag, Nacht, ein Leben lang. Aber warum?
Nur wenn sie schwimmen, können sie atmen. Da sie keine Lungen wie wir Menschen haben, atmen sie
wie normale Knochenfische - durch Kiemen. Das Atemwasser strömt dabei durch das Maul ein und durch
die
Kiemenschlitze wieder aus. Haie haben also
Kiemen - in der Regel fünf an jeder Seite
Die nicht-Hochseehaie, wie z.B. der Teppichhai, besitzen eine andere
Atemtechnik, die so genannte "Kiemenatmung".
Durch das Öffnen des Mauls und Schließen des Mauls betätigt er im Schlund eine Art Ventilpumpe,
die Wasser auch
wenn er nicht schwimmt ansaugt und über die Kiemen leitet.

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In unseren Köpfen ist es fest verankert, dass der Hai eine gefährliche Menschenfressende Bestie ist.
Schon allein der Filmklassiker der "Weiße Hai" hat dazu beigetragen.
Jährlich sterben aber mehr Hai durch den Menschen als Menschen durch den Hai.
Haiangriff - der herkömmliche Wortsinn ist umzukehren. Denn: Jedes Jahr werden 600 000 Tonnen Haie
als «unnützer» Beifang weggeworfen - fast die Hälfe der schätzungsweise 1,3 Millionen Tonnen Haie,
die pro Jahr gelandet werden. Der Beifang besteht oft aus jugendliche Tieren, wie Stichproben zeigten.
Allein im Atlantik vernichten taiwanesische Flotten im Jahr etwa 34 000 Tonnen Haie.
Im Vergleich dazu: Jährlich werden etwa 100 Haiangriffe pro Jahr registriert, 5-10 Personen sterben daran-
Die Möglichkeit durch eine andere Art und Weise zu sterben ist, wie du hier liest, wesentlich höher.
.) In den USA und Kanada werden jährlich rund 40 Menschen von Schweinen getötet,
sechsmal mehr als weltweit von Haien.
.) In Australien ist es 20 mal wahrscheinlicher, zu ertrinken, als von einem Hai
gebissen zu werden.
.) In den USA ist es 16 mal wahrscheinlicher, von einem Blitz getroffen als von
einem Hai gebissen zu werden.
.) Es werden wesentlich mehr Menschen von Kokosnüssen erschlagen, als weltweit
von Haien gebissen.
.) Allein in New York werden jährlich 10 mal mehr Menschen von Menschen gebissen
als weltweit von Haien.

Wie bereits erwähnt kommen ca. 10 Menschen durch Haiattacken ums Leben.
Jährlich tötet der Mensch in etwa 200 Millionen Haie weltweit, was dazu geführt hat dass viele Haiarten bedroht sind
und vor dem Aussterben stehen.
Für viele ist es nur SPORT einen Hai zu töten, oft auf der Jagd nach begehrten Trophäen wie dem Haigebiss.
In einigen Ländern steht der Hai auch auf der Speisekarte und wird deshalb erbarmungslos gejagt.
Die schlimmste Form ist das "Haifinning" hier werden dem Hai bei lebendigen Leib die Flossen abgetrennt.

Dem Hai werden die Flossen abgetrennt und anschließend ins Meer zurück geworfen.
Dies ist grausam und schrecklich, etwas was wir auf keinen Fall tun sollten!